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Die Zusammenarbeit von Zahnärzten nimmt stetig zu. Gemeinschaftspraxen, Ordinations- und Apparategemeinschaften, Jobsharing oder Gruppenpraxen sind in der Praxis weit verbreitet.
Am 19. November 2025 hat die OECD ein Update zum OECD-Musterkommentar veröffentlicht. Darin werden erstmals klare Regeln zur sogenannten Homeoffice-Betriebsstätte festgelegt.
Das Betrugsbekämpfungsgesetz 2025 bringt ein umfassendes Maßnahmenpaket. Es ordnet steuerliche Gestaltungen, Sozialbetrug und Datenzugriffe neu. Besonders relevant sind die Abschaffung des Vorsteuerabzugs bei Luxusimmobilien, neue finanzstrafrechtliche Tatbestände und erweiterte Kontrollinstrumente.
Rückwirkende Zusammenschlüsse nach Art IV UmgrStG sind ein zentrales Gestaltungsinstrument in der Praxis. Zwei aktuelle Entwicklungen – ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) und eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) – haben dieses bewährte System jedoch ins Wanken gebracht und zugleich teilweise wieder stabilisiert.
Der Nationalrat hat am 15. Oktober 2025 eine deutliche steuerliche Entlastung für Unternehmen beschlossen: Der Investitionsfreibetrag (IFB) wird vorübergehend verdoppelt.
Mit 1. Juli 2025 traten wichtige Änderungen bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) in Kraft. Besonders betroffen sind Fahrzeuge der Klasse N1 (leichte Nutzfahrzeuge wie Kastenwagen, Pick-ups und Pritschenwagen). Ziel der Reform ist eine klarere Abgrenzung zwischen Fahrzeugen zur Personen- und Güterbeförderung und damit eine fairere Besteuerung.
Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat mit Entscheidung vom 30. Juni 2025 (Ra 2022/08/0133) eine richtungsweisende Klarstellung zur GSVG-Beitragspflicht von Ausschüttungen an ehemalige geschäftsführende Gesellschafter getroffen.
Ab dem 01.01.2026 müssen Arbeitgeber bei der Anmeldung ihrer Mitarbeiter zur Sozialversicherung immer die Arbeitszeit angeben. Dies soll zur Steigerung der Transparenz beitragen, wobei auch die Daten immer aktuell gehalten werden müssen.
Mit dem Budgetbegleitgesetz 2025 (BBG 2025) wurde das Grunderwerbsteuergesetz 1987 grundlegend reformiert. Ziel ist es, sogenannte „Share Deals“ – also den indirekten Erwerb von Grundstücken über Gesellschaftsanteile – steuerlich umfassender zu erfassen und bisherige Umgehungsmöglichkeiten auszuschließen.
Die Mitarbeiterprämie 2025/2026 ist eine steuerfreie Prämie, die Arbeitgeber ihren Dienstnehmern zusätzlich zum laufenden Arbeitslohn gewähren können.
Der Umwidmungszuschlag wird in Österreich in Kombination mit der Immobilienertragsteuer fällig, wenn eine Fläche von einer Land- oder Forstwirtschaftlichen Nutzung in Bauland umgewidmet wird. Grund dafür ist die daraus resultierende Wertsteigerung des Grundstücks.
Die Bundesregierung plant eine spürbare Ausweitung der Basispauschalierung. Die Umsatzgrenze soll von derzeit 220.000 Euro auf 320.000 Euro erhöht werden.