Zwischen den Sozi­al­partnern wurde aufgrund der andau­ernden Pandemie ein Gene­ral­kol­lek­tiv­vertrag zu Corona-Tests und Masken­pausen vereinbart. Der Kollek­tiv­vertrag gilt vom 25.01.2021 bis zum 30.09.2021. 

Corona-Tests

Sind Dienst­nehmer gegenüber ihres Dienst­gebers zu einem Coro­natest verpflichtet, haben sie Anspruch auf Frei­stellung für die Abhaltung des Tests und Fort­zahlung des Entgelts. Dieser Anspruch erstreckt sich auf die erfor­der­liche Zeit beim Test, als auch auf die An- und Abreise. Besteht jedoch keine Test­pflicht, sind die Tests grund­sätzlich außerhalb der Arbeitszeit zu absol­vieren, nur wenn das nicht möglich ist, besteht einmal wöchentlich ein Anspruch auf Frei­stellung. 

Der Anspruch auf Frei­stellung gilt nicht für Dienst­nehmer in Kurz­arbeit. 

Benach­tei­li­gungs­verbot

Dienst­nehmer dürfen weder entlassen, gekündigt oder anders benach­teiligt werden, wenn sie an einem Test teil­nehmen, die Ansprüche aus dem Gene­ral­kol­lek­tiv­vertrag fordern oder positiv getestet werden. Die Benach­tei­ligung gilt insbe­sondere hinsichtlich des Entgeltes, der Aufstiegs­mög­lich­keiten und der Versetzung.

Masken­pausen

Spätestens nach drei Stunden entsteht für Dienst­nehmer, die zum Tragen einer Maske verpflichtet sind, ein Anspruch, die Maske für zehn Minuten abnehmen zu können.