Bäuer­liche Neben­tä­tig­keiten – Melde­frist SVS

Einige Bauern und Bäue­rinnen haben sich durch Neben­tä­tig­keiten wie Direkt­ver­marktung, Urlaub am Bauernhof, Kommu­nal­dienst­leis­tungen wie Winter­dienste oder das Vermieten und Einstellen von Reit­tieren, eine zusätz­liche Einkom­mens­quelle zum Land- und Forst­wirt­schafts­be­trieb aufgebaut. Diese Tätig­keiten unter­liegen der Pflicht­ver­si­cherung nach dem BSVG und somit auch der Beitrags­pflicht.

In diesem Zusam­menhang gibt es einen wich­tigen Termin, der nicht vergessen werden sollte. Bis zum 30. April 2020 müssen die Brut­to­ein­nahmen aus jenen Neben­tä­tig­keiten, die im Vorjahr ausgeübt wurden, an die Sozi­al­ver­si­cherung der Selb­stän­digen gemeldet werden. Erfolgt die Meldung zu spät, so wird ein Beitrags­zu­schlag in der Höhe von 5% der für die Neben­tä­tigkeit vorge­schrie­benen Beitrags­summe in Rechnung gestellt.

Dieses Fällig­keits­datum spielt auch für die Bean­tragung der „kleinen Option“, für die Widmung von Beitrags­grund­la­gen­teilen sowie für die Beitrags­grund­la­gen­option eine wichtige Rolle.

Wir erinnern Sie deshalb an diesen wich­tigen Termin. Die erzielten Brut­to­ein­nahmen können sich positiv auf eine künftige Pensi­ons­leistung auswirken. Wir bringen den Antrag gerne für Sie ein!