Beschäf­tigte in der Schweiz oder Liech­ten­stein mit Wohnort in Öster­reich (Vorarlberg) durften bisher nur 25% ihrer Tätigkeit von ihrem Wohnort aus arbeiten. Bei Über­schreitung dieser Grenze drohten sozial- und abga­ben­pflichtige Konse­quenzen. So wäre es in der Sozi­al­ver­si­cherung zu einem Wechsel der zuge­ord­neten Sozi­al­ver­si­cherung gekommen.

Die Beschränkung für Grenzgänger/-innen in der Schweiz, dass sie maximal 25% im Home-Office arbeiten dürfen, wurde nun bis Ende Juni 2021 ausge­setzt. Es ist davon auszu­gehen, dass das auch für Grenzgänger/-innen nach Liech­ten­stein gilt.

Es ist nicht notwendig eine Über­schreitung dieses Ausmaßes an den öster­rei­chi­schen Sozi­al­ver­si­che­rungs­träger zu melden. Auch das Schweizer Bundesamt für Sozi­al­ver­si­che­rungen benötigt keine Beschei­nigung.