Photo­vol­ta­ik­an­lagen

25. Oktober 2016 | Für Umwelt­be­wusste

Auch wenn der gewöhn­liche Häus­le­bauer eine Photo­vol­ta­ik­anlage auf seinem Eigenheim anbringt, kann dies schnell zu steu­er­lichen Konse­quenzen kommen (Unter­nehmer­ei­gen­schaft). Nach Auffassung des BMF besteht keine Unter­nehmer­ei­gen­schaft des Anla­gen­be­treibers, wenn die aufgrund ihrer Nenn­leistung zu erwar­tende mittlere Jahres­pro­duktion der Anlage den Durch­schnitts­ver­brauch in öster­rei­chi­schen Privat­haus­halten nicht um mehr als 50% über­steigt.

Je 1 kWp Nenn­leistung der Photo­vol­ta­ik­anlage wird nach derzei­tigem tech­ni­schem Stand von einer zu erwar­tenden Jahres­pro­duktion zwischen 900 und 1.000 kWh ausge­gangen.

photovoltaik

Wird der Durch­schnitts­ver­brauch um mehr als 50% über­stiegen, geht das BMF von einer unter­neh­me­ri­schen Tätigkeit aus (Umsatz­steu­er­pflicht!). Ein Vorsteu­er­abzug kann geltend gemacht werden. Auch ertrag­steu­erlich ist die Unter­nehmer­ei­gen­schaft durch einen Steu­er­be­rater zu prüfen!