Papa­monat und Kinder­geld­konto ab 1.3.2017

15. Dezember 2016 | Für Familien / Privat­per­sonen

Ab März 2017 sollen Väter nach der Geburt ihres Kindes mehr Zeit für die Familie haben. Außerdem sollen auch mehr Väter das Kinder­be­treu­ungsgeld in Anspruch nehmen, damit Familie und Beruf besser vereinbart werden können.

Papa­monat

Nach der Geburt des Kindes kann sich der Vater innerhalb der ersten drei Monate für vier Wochen vom Dienst­geber frei­stellen lassen. In dieser Zeit bekommt er eine Vergütung von der Kran­ken­ver­si­cherung. Während dieser Zeit sind Väter voll kranken- und pensi­ons­ver­si­chert. Der Papa­monat sollte aller­dings auch gut mit dem Arbeit­geber besprochen werden, denn es besteht kein Kündi­gungs­schutz und auch kein Rechts­an­spruch.

Pro Tag erhält der Vater 22,60 € innerhalb dieses Monats.

Kinder­be­treu­ungsgeld neu

Die bisher bestehenden vier Pauschal­mo­delle gibt es bald nicht mehr. Es gibt nur noch ein Kinder­geld­konto. Die Bezugs­dauer kann beliebig zwischen 365 und 851 Tagen (wenn beide Eltern­teile Kinder­be­treu­ungsgeld beziehen zwischen 456 und 1063 Tagen) fest­gelegt werden. Das einkom­mens­ab­hängige Kinder­be­treu­ungsgeld bleibt bestehen. Jedoch wurde hier die Zuverdienst-Grenze auf € 6.800,00 ange­hoben.

Ein weiterer Vorteil genießen Eltern, die das Kinder­be­treu­ungsgeld für ein Kind zu gleichen Teilen bzw. bis 40:60 bean­sprucht haben. Diese sollen künftig einen Part­ner­schafts­bonus von € 1.000,00 erhalten.