Grund­anteil und Gebäu­de­ab­schreibung – weniger Ände­rungen als erwartet

25. Oktober 2016 | Für Vermieter

Bis Ende 2015 wurde auf Basis der Verwal­tungs­praxis im Bereich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung in aller Regel ein Grund­anteil von 20% aner­kannt. Die rest­lichen 80 % (Gebäu­de­anteil) durfte auf eine bestimmte Laufzeit abge­schrieben werden. Durch die Steu­er­reform 2015/2016 wurde eine Neure­gelung geschaffen. Danach sind von den Anschaf­fungs­kosten eines bebauten Grund­stücks 40% als Grund und Boden auszu­scheiden und nur mehr 60% der Abschreibung (Gebäude) zugänglich. Dies hätte auto­ma­tisch zu einer höheren Steuer geführt.

Nun gibt es aber eine Grund­an­teils­ver­ordnung, die folgendes besagt:

Es ist weiterhin ein Anteil von 20% anzu­setzen, wenn die Gemeinde weniger als 100.000 Einwohner hat und der durch­schnitt­liche Quadrat­me­ter­preis für Bauland weniger als 400 € beträgt.