Änderung für Erbringer von elek­tro­ni­schen Dienst­leis­tungen an Privat­per­sonen

2. Februar 2019 | Für Unter­nehmer

Ab 1.1.2019 gilt ein neuer Schel­lenwert für Erbringer von elek­tro­ni­schen Dienst­leis­tungen, von Telekommunikations‐, Rundfunk‐ und Fern­seh­dienst­leis­tungen, sofern diese an Privat­per­sonen erbracht werden.

Seit dem Jahr 2015 waren diese Dienst­leis­tungen am Empfän­gerort steu­erbar. Es wurde zur Vermeidung der Regis­trierung in jedem einzelnen Land auch der MOSS (Mini One Stop Shop) geschaffen. Nun gibt es eine weitere Erleich­terung für kleine Unter­nehmer, welche im Vorjahr unter € 10.000 Umsatz durch die genannten Dienst­leis­tungen erzielt haben. Hier gilt zukünftig das Unter­neh­mer­ort­prinzip für die Umsatz­steuer. Über­schreitet der Unter­nehmer diese Schwelle, dann sind die genannten Umsätze an Privat­per­sonen ab diesem Zeit­punkt des Über­schreitens wieder im Ausland steu­erbar.

Natürlich kann der Unter­nehmer auch auf diese Erleich­terung verzichten und die alte Regelung anwenden.