Unter­nehmen, die von der Coronavirus-Epidemie betroffen sind, können nun folgende steu­er­liche Erleich­te­rungen beantragen:

  • Zahlungs­er­leich­te­rungen
    • verein­fachte Stun­dungen bis 31. Dez 2021 bean­tragbar (§323c Abs 11c BAO)
    • weiterer Antrag auf Neuver­teilung von COVID-19-Ratenzahlungsmodellen/Phase 1 bis 31.12.2021 möglich (323e Abs 2 BAO)
  • Nicht­fest­setzung Stundungszinsen
    • von 22. Nov 2021 bis Jänner 2022 werden keine Stun­dungs­zinsen verrechnet (§323c Abs 13 BAO)
  • Verlän­gerung Steuerbegünstigungen 
    • weiterhin kann die Pend­ler­pau­schale, sowie Zulagen und Reise­auf­wands­ent­schä­di­gungen steu­er­be­günstigt berück­sichtigt werden, trotz Kurz‑, Tele­arbeit oder Quarantäne. 

 

 Weihnachtsgutscheine

Betriebe können anstatt Firmen- oder Weih­nachts­feiern oder sons­tigen Betriebs­ver­an­stal­tungen jährlich 365 € pro Mitar­beiter steuer‑, sozialversicherungs- und lohn­ne­ben­kos­tenfrei in Form von Gutscheinen aufwenden, sofern der Vorteil aus der Teil­nahme an Betriebs­ver­an­stal­tungen (etwa Sommerfest) nicht bzw. noch nicht zur Gänze genutzt wurde. Die Gutscheine müssen zwischen November 2021 und Jänner 2022 ausge­geben werden. Zusätzlich zu den Kosten für Betriebs­ver­an­stal­tungen können Betriebe ihren Mitar­beitern Zuwen­dungen bis zum Wert von 186 € (nicht an einen Gutschein gebunden) abga­benfrei zukommen lassen.

 Corona-Prämien

Für das Jahr 2021 wurde auch die Steu­er­freiheit von Corona-Prämien bis Februar 2022 beschlossen. Bis zu 3.000 € können somit abga­benfrei zusätz­liche Zahlungen an die Arbeit­nehmer geleistet werden, die übli­cher­weise nicht gewährt wurden. Die Voraus­setzung für die Steu­er­be­freiung ist, dass diese Zahlungen in den Kalen­der­mo­naten Dezember 2021, Jänner oder Februar 2022 geleistet werden. Die Abga­ben­freiheit bezieht sich auf alle Lohn­ab­gaben (Lohn­steuer, Kommu­nal­steuer, DB und DZ).